Seriöser Impact Rechner Pro

Dein Impact Rechner

Gib deine Zeit ein. Wir nutzen wissenschaftlich fundierte Durchschnittswerte, um dein Einsparpotenzial realistisch und transparent abzubilden.
Vegan Vegetarisch
☁️ Treibhausgase
Info ℹ️
Studien (z.B. Oxford) zeigen: Eine fleischlastige Ernährung verursacht ca. 7,2 kg CO₂e pro Tag, eine vegane nur ca. 2,9 kg. Die Differenz von ~4 kg/Tag entsteht vor allem durch Methan (Rinder) und Landnutzung.

Vegetarier sparen weniger, da Milchprodukte (Käse!) ebenfalls hohe Methan-Emissionen verursachen.
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💧 Wasser (Virtuell)
Info ℹ️
Rindfleisch hat einen riesigen "Wasser-Fußabdruck" (ca. 15.000 L/kg), weil Unmengen an Futter bewässert werden müssen. Ein Teil davon ist Regenwasser ("Green Water").

Die Einsparung von ~2.000 L/Tag ist dennoch real: Sie bedeutet primär, dass du weniger bewässerte Ackerfläche beanspruchst, die ökologisch sinnvoller genutzt werden könnte.
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🌾 Getreide & Soja
Info ℹ️
Das Argument der Veredelungsverluste: Um 1 Kalorie Rindfleisch zu erzeugen, müssen ca. 7–10 Kalorien Pflanzennahrung verfüttert werden.

Wir rechnen konservativ: Du sparst täglich ca. 2,4 kg Pflanzenmasse, die nicht erst durch einen Tiermagen gehen musste, sondern direkt verfügbar wäre (Welternährung).
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🐮 Tierleben
Info ℹ️
Viele Rechner pauschalisieren mit "1 Tier pro Tag". Das ist oft überzogen. Wir nutzen seriöse Statistik: Ca. 157 Tiere pro Jahr (0,43/Tag).

Wichtig: Die große Zahl entsteht primär durch Fische, Garnelen und Beifang. Rinder und Schweine machen stückzahlmäßig weniger aus, fallen aber beim CO₂ stärker ins Gewicht.
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📚 Hintergrund: Wie sind diese Zahlen einzuordnen?

Wie stark beeinflusst unsere Ernährung das Klima?
Studien zeigen ziemlich klar: Was wir essen, macht einen großen Unterschied für Umwelt und Klima. Eine typische westliche Mischkost mit viel Fleisch und Milchprodukten verursacht deutlich mehr Treibhausgase als eine pflanzenbetonte oder rein pflanzliche Ernährung.

Grob gesagt liegt der ernährungsbedingte CO₂-Fußabdruck bei einer durchschnittlichen Mischkost im Bereich von rund ein bis zwei Tonnen CO₂-Äquivalent pro Person und Jahr. Wer konsequent pflanzlich isst, kann diesen Wert je nach Ausgangssituation etwa um ein Drittel bis zur Hälfte senken.

Neben dem Klima spielt auch der Ressourcenverbrauch eine Rolle: Tierprodukte brauchen im Durchschnitt mehr Fläche und mehr Wasser als pflanzliche Lebensmittel. Wenn mehr Menschen auf pflanzliche Kost umsteigen, können langfristig große Flächen frei werden.

Wichtig ist: Diese Werte sind keine exakten „Kontostände“, sondern Näherungen auf Basis von Durchschnittsdaten. Sie zeigen aber recht zuverlässig die Richtung.

Quellen & Datengrundlage (Konservative Schätzung)

  • CO₂ / Treibhausgase: Scarborough et al., 2014 (Oxford University) – Vergleich der THG-Emissionen fleischhaltiger vs. pflanzlicher Ernährung.
  • Wasser: Mekonnen & Hoekstra, 2010/2012 (Water Footprint Network) – Globaler Durchschnitt für virtuelles Wasser tierischer Produkte.
  • Landnutzung & Getreide: Poore & Nemecek, 2018 (Science) – Analyse zu Umweltbelastungen durch Lebensmittelproduktion.
  • Tierleben: Animal Charity Evaluators / FAO Stat – Statistische Schlachtung pro Kopf inkl. Meerestiere & Beifang.